Der Zaubersattel

Welche schönen alten Sachen doch manchmal so auftauchen, wenn man an einem freien Tag in Schubladen kramt. Mir kam heute eine Kurzgeschichte in die Hände, die ich pferdebegeistertes Mädchen schrieb, als ich sechzehn, siebzehn Jahre alt war. Ich las sie heute wieder, und mein Entschluss stand fest: Diese Geschichte gehört in meinen Blog!

Lust auf einen Ausflug ins zauberhafte Pferdeland? Auf geht’s!

rider– fotolia –

Der Zaubersattel

Mit einem Lächeln und zufriedenem Pfeifen auf den Lippen kam Großvater von seiner sonntäglichen Ausfahrt zurück. Verwundert sah ich ihm nach, als er mit der aufgekratzten guten Laune eines beschenkten Schuljungen in der schönen roten Kutsche die Auffahrt heraufkam und im flotten Trab in den Hof fuhr, ehe er seine riesige Rappstute Ganja mit einem fröhlichen Zuruf zum Halten brachte. Großvater konnte wunderbar mit Pferden umgehen. Lobte er sie, wuchsen sie förmlich um ein paar Zentimeter, tadelte er sie, konnte sogar ein ungeübter Laie erkennen, wie sie betrübt die Köpfe hängen ließen. Sie gehorchten ihm aufs Wort, manchmal auch schon, bevor er überhaupt ausgesprochen hatte, was er wollte. Es war, als könnten sie seine Gedanken lesen – und sie schienen ohne Ausnahme alle bestrebt zu sein, es ihm recht zu machen, ohne dass er jemals laut wurde oder gar gegen eines von ihnen die Hand erhob. Das wäre ihm niemals eingefallen. Erwischte er einen seiner Mitarbeiter oder Schüler dabei, ein Pferd grob zu behandeln, war es mit seiner Großmut vorbei. Auch ich selbst hatte schon unerquickliche Donnerwetter über mich ergehen lassen müssen, wenn mir bei der häufigen Zickerei meiner Stute Doria irgendwann der Geduldsfaden riss.

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Blitzlicht: Ungewöhnlicher Umgang mit einem leider „alltäglichen“ Verbrechen

Eine kurze, unscheinbare Meldung in meiner Tagesezeitung gab vor wenigen Tagen bekannt, dass ein über achtzig Jahre alter Mann auf einem Spielplatz in der Stadt Kinder unsittlich belästigt habe. Er sei gefasst und vorübergehend festgenommen worden, nachdem ein betroffenes Mädchen sich einer Nachbarin anvertraut und die daraufhin die Polizei eingeschaltet habe.

Wow, Respekt.
Das nenne ich Zivilcourage.
Vielen Dank, engagierte Frau Nachbarin.

Die scheinbar kleine Zeitungsmeldung hat für mich eine so hohe Bedeutung, dass ich noch am selben Tag einen Leserbrief an die Redaktion verfasste und abschickte, den ich auch gern hier im Lesegarten1510 bekannt machen möchte.

Die Meldung aus dem Polizeibericht am 22.07.2016 ist eine sehr ermutigende und anregende  Nachricht. Ein Hoch auf die Nachbarin, die dem Mädchen zugehört und geglaubt hat und daraufhin aktiv wurde. Durch ihr umsichtiges Handeln konnte die Polizei den vermutlichen Täter stellen und vorläufig festnehmen. Und wenn auch niemand sagen kann, wie der Fall am Ende ausgehen wird, so steht doch fest:

Das neunjährige Mädchen wagte einen großen Schritt, als es sich traute, sich jemandem anzuvertrauen.  Wie schön, dass das Kind erleben durfte, ernstgenommen zu werden und in Folge auch aktive Unterstützung zu bekommen. So steht dem erlebten Schrecken  eine ungemein stärkende Erfahrung gegenüber: Mir wird geglaubt. Man will mich unterstützen. Ich habe keinen Fehler gemacht. Diese Erfahrung ist zweifellos unschätzbar wertvoll für Betroffene von Übergriffen, gerade wenn sie so jung sind. Bleibt zu hoffen, dass die Zivilcourage der Nachbarin anderen Menschen als Vorbild dient. Hilfe und Unterstützung bieten im Verdachtsfall auch Hilfsorganisationen wie z. B. Zartbitter e. V., Wildwasser e. V., Frauen helfen Frauen e. V. und viele andere.“

Die Homepages einiger Hilfsorgansationen listet hier im Lesegarten1510 die Sidebar am rechten Bildschirmrand auf. Sie sind per Mausklick sofort erreichbar.

Möge die Meldung über das mutige Mädchen und die beherzte Erwachsene viele Menschen bei eigenen Schritten bestärken.

In diesem Sinne
Alles Gute, glaub an dich,
ich wünsche dir eine gute Zeit.

Beste Grüße
Nicole

Danke, liebe Leser, für Eure positiven Feedbacks!

Juhu! Seit sieben Wochen ist mein Roman

SommerTraum im SchattenLicht

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Vorstellung und Leseprobe

inzwischen als Printbook und als E-Book auf dem Buchmarkt unterwegs
und hat in dieser Zeit schon mehrere Leserinnen und Leser begeistert. smiley 1 ppt

Viele von ihnen haben mir ein persönliches Feedback geschenkt und
ihre Freude über ein kurzweiliges, anregendes Leseerlebnis ausgedrückt.

Vielen herzlichen Dank!!!
Ich freue mich sehr!!!

 Hier ein paar Blitzlichter der Wortmeldungen:

„Interessant“   „Unterhaltsam“

„Spannend“

„Locker“   „Ungewöhnlich“

 „Ich bin neugierig, wie es weitergeht.“

Liebe Leserinnen und Leser, Eure Feedbacks sind sehr wertvoll für mich!
Eure oben abgebildeten Kommentare bestärken mich darin, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, um mir einen innigen Wunsch zu erfüllen:

Andere Menschen mit abwechslungsreichen, mehrdeutigen Schriftwerken
unterhalten, informieren, inspirieren zu dürfen.

Vielen Dank Euch allen. Ich verspreche Euch, weiter aufmerksam und wach
durch die Welt zu gehen und daraus weitere Texterlebnisse zu entwickeln.

Ich freue mich, wenn Ihr weiter mit mir kommt.
Bitte sprecht auch mit anderen
über Eure spannende Lesereise
mit dem
SommerTraum im SchattenLicht.

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Vorstellung und Leseprobe

Besten Dank,

Alles Gute,

passt auf Euch auf!

Kommentare von Lesern zu „SommerTraum im SchattenLicht“

SommerTraum im SchattenLicht – Von Menschen und Pferden hat als Roman mit abschließendem Informationskapitel seine Zeit gebraucht, um sich zum jetzt im Handel erhältlichen Buch zu entwickeln.
Den Weg zur endgültigen Fassung haben auch Probeleser aus dem persönlichen Umfeld der Autorin begleitet, deren Feedbacks dabei halfen, dem Roman den letzten Schliff zu geben und die Autorin zu bestärken, ihn zu veröffentlichen.

Hier ein Einblick in Kommentare von Probelesern, die sich mit dem SommerTraum im SchattenLicht beschäftigt haben:

  • Freundin Kirstin meint:

Sehr berührend! Das Buch führt die Leser an die Realität heran vor der man sich gerne verschließt. Gewalt – und vor allem sexuelle Gewalt – gehören zum Alltag in unserer Gesellschaft. Hinter verschlossenen Türen findet statt, was wir uns nicht vorstellen möchten, und auch nach außen meist nicht bekannt wird. Umso wichtiger ist es, immer wieder darauf aufmerksam zu machen, wie brutal mit Menschen umgegangen wird, sehr oft mit hilflosen Kindern! Unglaublich gut gefallen mir die vielen Informationen, wie Betroffene Beratung und Hilfe finden können. Hoffentlich gibt das Buch vielen Menschen den Mut, Hilfe zu suchen und auch Betroffene zu unterstützen, statt verschämt wegzusehen.
Kirstin. Eine Freundin die sehr stolz auf dich ist!

Liebe Kirstin,
vielen Dank für deine anerkennenden und aufrüttelnden Worte! Sehr gut gefällt mir, dass du auch sexuelle Gewalt zur Sprache bringst. Denn auch wenn diese Erscheinungsform von Gewalt kein Aspekt im ‚SommerTraum im SchattenLicht‘ ist, so finde ich es trotzdem passend und gut, hier im Zusammenhang mit dem Roman auch darauf einen Fingerzeig zu setzen. Auch das Nachwort des Romans macht es ja deutlich: Gewalt kleidet sich in viele verschiedene Gewänder, ist oft sogar so gut getarnt, dass sie scheinbar gar nicht stattfindet. Für Betroffene schnell ein Gefängnis ohne Ausweg.
Bis sich jemand findet, der hinschaut, hinhört und aktiv wird.
Danke für deinen Aufruf, Menschen mögen den Mut finden, Hilfe zu suchen und Betroffene zu unterstützen.
Alles Gute
Deine Nicole

 

  • Bärbel Klein meint:

 Gelungene Kombination aus ”Problematik und Zuversicht”. Dein Buch hat mich sehr berührt… Gleichzeitig habe ich gefühlt, wie geschickt der traurige Alltag in entspannte Harmonie durch die Freundschaft gesetzt wurde… Mit entspannten Menschen und wirklich guten Freunden lässt sich vieles lösen… Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg:-):-):-) LG Bärbel

 

  • Margret Rahmel meint:

Wie im Alltag, so erscheint es auch im Buch: Schönes und Schreckliches liegen eng beisammen. Fein und unaufdringlich, dabei aber dennoch klar und unbeirrt, machen Sie das dem Leser, der Leserin klar. Nur wer bereit ist, die Augen zu öffnen, sieht die Realität, wobei es nicht um entweder-oder, sondern um sowohl-als auch geht. Meinen Respekt und Hochachtung für den Mut, diese Aufforderung öffentlich zu machen!

 

  • Ingo Krutzinna meint:

Für mich ein sehr gelungenes Erstlingswerk, welches auf der sonnigen Bühne der zunächst unfreiwilligen Reiterhofferien Tiefgründiges zu vermitteln vermag. Ein Buch über Misstrauen und Zutrauen, sich im Schatten der Vergangenheit verloren fühlen und doch angenommen werden, die Verliebtheit und die echte Liebe. Eben ein feinfühliges Jugendbuch, auch für noch wache Erwachsene.
Ich wünsche Dir viele neugierige Leser! Alles Liebe, dein Ingo:-)

 

  • Helmut Hilger meint:

Das ist schon eine tolle Idee. Die Autorin knüpft an ihre früheren Arbeiten an.
Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.

 

  • Sibille Hilger meint:

Mir jedenfalls gefällt dieses 1. Buch. Ein gut und locker leicht zu lesendes Jugendbuch. Da freue mich schon sehr auf das, hoffentlich in nicht zu langer Zeit, nächste neue Buch !!! Ich wünsche Nicole für die Zukunft viele gute Ideen auf dem Weg zu einer gerngelesenen Autorin !!! Weiter so … die stolze Mutter

 

Ich bedanke mich herzlich bei allen Probelesern

für ihre anerkennenden und anregenden Worte!

Mein neuer Roman: SommerTraum im SchattenLicht

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ISBN: 978-3-7392-1943-1
Paperback, 288 Seiten,   € 10,00

ISBN: 978-3-7412-0308-4
E-Book, Verkaufspreis   € 4,49

 Books on Demand

Leseprobe

 

Was mag hinter dem warmen Zwielicht lauern?

Amira ist siebzehn und träumt von ausgelassenen Ferien mit ihren Freunden in der Stadt, von nächtelangen Feten, Discos und ihrem Schwarm Alexander.
Als ihre Mutter Drogen in ihrem Schrank findet, sind die Ferienpläne schlagartig geplatzt: Plötzlich findet sie sich für die Dauer der schulfreien Zeit auf dem Reiterhof ihrer Paten wieder, die sie seit Jahren nicht gesehen hat.
Nach anfänglichem Widerwillen entdeckt sie bald ihre Pferdebegeisterung wieder, die sie fünf Jahre zuvor mit dem Tod ihres Ponys an den Nagel gehängt hat.
Auch als Betreuerin für die Ferienkinder entdeckt sie ganz neue Seiten an sich.

Vor allem aber lernt sie den jungen Westerntrainer Michael kennen, der sie auf Anhieb fasziniert. Sie verbringt viel Zeit mit dem jungen Mann – und erfährt schließlich auch sein bitteres Geheimnis:

Michael, der kluge, freundliche Mädchenschwarm und verantwortungsbewusste Pferdemann, hat schwer mit schmerzhaften Erinnerungen zu kämpfen, die sein Leben dunkel überschatten.
Amira, mit Haut und Haar in ihn verliebt, verspricht ihm ihre Unterstützung – und stellt bald fest, auf welches Abenteuer sie sich eingelassen hat.

Wird sie ihm helfen können? Wird er ihre Liebe erwidern?

Komm mit auf eine lebhafte Reise, die Platz bietet
für Wunderbares und Zauberhaftes,
Erschreckendes und Herausforderndes.

 

Neugierig?
2015-01_Titel_SommerTraum_im_SchattenLicht_4 Ein Klick hier öffnet die Leseprobe.
 
Noch unsicher?
Click-Marker für Blogbeiträge, Schild 3 Kommentare von Probelesern.

Buchtipp: Gutes für den Pferderücken – Der passende Sattel für Pferd und Reiter

„Wie finde ich nur den passenden Sattel für mein Pferd?!“
„Ob der Sattel dem Pferd wohl noch passt?!“

Sattlermeister Christoph Rieser bietet mit seinem anschaulichen Sachbuch einen vielseitigen Ratgeber, der Reitern und Pferdehaltern hilft, dem nächsten Sattelcheck besser informiert und gut vorbereitet entgegen zu sehen.
In neun Kapiteln vermittelt der Autor den Lesern umfangreiche Kenntnisse in
Die historische Entwicklung des Sattels
Der Pferderücken
Die Satteltypen
Der Sattelbaum – das Herzstück des Sattels
Besondere Sattelkonstruktionen
Den richtigen Sattel finden
Sättel richtig befestigen
Sattelunterlagen
Satteldruck: Wenn der Sattel nicht passt
Abgerundet wird der Inhalt durch eine
Zehn-Punkte-Checkliste für die Passform beim Pferd
Zehn-Punkte-Checkliste für den Sattelsitz des Reiters
und
Tipps zum Sattelkauf
sowie
Register.

(Die Auflistung richtet sich nach dem Inhaltsverzeichnis)

Zahlreiche Fotos und Grafiken in allen Kapiteln lassen die beschriebenen Einzelheiten noch besser anschaulich und lebendig werden.

Für mich ist der Ratgeber schon aufgrund seiner Vielseitigkeit ein Meisterwerk. Besonders wertvoll macht ihn für mich der Weitblick, mit dem im ganzen Buch immer wieder auch Gesundheit und Gesunderhaltung des Pferdes im Zusammenhang mit Sattel und Reiter angesprochen werden. Immer wieder werden Punkte aufgezeigt, die deutlich machen, wie stark Sattel, Sattelzubehör und Reiter die Gesundheit und damit auch die Reitbarkeit des Pferdes beeinflussen. Erläuterungen und Ratschläge machen den Leser aufmerksam und regen gezielt zur sorgfältigen Beobachtung und Pflege von Pferd und Ausrüstung an.

Der Gesundheit des Pferdes zugute kommen auch die vorgestellten Hilfsmittel zur Passformbeurteilung. Im Blickpunkt steht hier auch das ebenfalls von Christoph Rieser entwickelte  „Messgerippe“, das eine originalgetreue Vermessung des Pferdekörpers möglich macht. (Anmerkung hier im Blog: das Messgerippe als Werkzeug wurde inzwischen abgelöst durch das weiterentwickelte Equiscan-Messgerippe. Mehr dazu gibt es unter http://www.equiscan.de)

Ein wunderbares Fachbuch für jeden Pferdefreund, der gern mehr wissen und das Reiten für sich und sein Pferd zum rundum gelungenen Erlebnis mit passendem Sattel machen möchte.

Sehr zu empfehlen!